Leserbriefe von Werner Krempl, Barbara Kasberger und Marco Lang, Joseph Bachhuber, Ludwig Kerscher und Martin Schmauser, Armin Beranek, Angela Ramsauer, Hans Bender und Günter Schetl
Die Leserbriefe beziehen sich ausschließlich auf den Zeitungsartikel vom 18. Juli 2026 in der Allgemeinen Laber-Zeitung und im Straubinger Tagblatt mit der Überschrift „Trotz nein: Planfeststellung geht weiter.
Ist dem Staatlichen Bauamt eigentlich bewusst, welche Folgen seine Planungen haben? Mit der vorgesehenen und nicht benötigten Umgehung „Haindling-Nord“ wird ein massiver Eingriff in Natur und Landschaft vorbereitet – verbunden mit der dauerhaften Vernichtung wertvoller landwirtschaftlicher Flächen und einem erheblichen Einsatz von Steuergeldern. Für ein Straßenbauprojekt, dessen Notwendigkeit von vielen Bürgerinnen und Bürgern bezweifelt und vom Stadtrat mit 13 zu 8 Stimmen abgelehnt wird, sollen unwiederbringliche Natur- und Ackerflächen geopfert werden.
Kaum nachvollziehbar erscheint auch die Planung eines Radwegs entlang der Staatsstraße 2111 zwischen Geiselhöring und Hainsbach. Bereits heute besteht über Kleinoberndorf eine gut ausgebaute, sichere und landschaftlich attraktive Radwegeverbindung. Warum also zusätzliche Flächen versiegeln und weitere Millionen investieren, wenn eine funktionierende Alternative längst vorhanden ist?




